Zivile Trauung
Freitag, 12. Juli 2024
Bilder von der Trauung findet ihr hier→
Und dann war er da, der grosse Tag…
Die Wetterprognose verhiess nichts Gutes für den Tag und wir mussten mit Zelten einen wasserdichten Unterschlupf machen.
Die Frauen hatten alle Hände voll zu tun mit Apero vorbereiten, Blumen besorgen und sich hübsch machen.
Wir Männer versuchten sich im Schmücken des Oldtimer Feuerwehrautos, dass uns auch sehr gut gelang, nachdem wir uns längere Zeit in der Landi Inspiration holten.
Um 14.30 Uhr trudelten die ersten Gäste samt Fotograf ein und es gab bei trockenem Wetter eine ausgiebige Fotosession im Garten unseres, durch die Baustelle verunstalteten Heimes.
Kurz vor 4 Uhr trafen wir im schönen Schloss Schwarzenburg ein, und konnten nach kurzer Zeit bereits ins Trauungslokal wechseln.
Der Standesbeamte sprach über unsere Zukunft als vermähltes Paar und stellte schliesslich die Frage aller Fragen. Erste Geräusche von schniefenden Nasen waren zu vernehmen, als wir uns das Jawort mal deutlich und mal weniger deutlich gaben.
Als Krönung steckten wir uns unsere Trauringe an den linken Ringfinger.
Und schon waren wir Mann und Frau.

Der Ausweis von Bettina wurde noch vor Ort zerstört, da sie von nun an den Nachnamen Zimmermann trägt.
Kurz nach vier Uhr war das ganze Prozedere bereits vorbei, was zum Problem wurde, da die spalierstehenden Besucher von Weggis und der Musikgesellschaft Rüschegg nicht mit einer so kurzen Trauung gerechnet hatten.

Aber die Freude über die Überraschung war gross. Bei trockenem Wetter gelang es dem Fotografen noch einige Bilder zu machen. Aber dann mussten wir uns schnellstmöglich ins trockene Zelt zurückziehen um ein umfangreiches Apero zu geniessen.
Dank der Hilfe unserer Familien, welche unsere Gäste bewirteten, konnten wir uns unseren Gästen widmen.
Dann hiess es in Richtung Schwarzsee aufbrechen, in Front fuhr das Brautpaar im feuerroten Oldtimer. Die Blaulichtsignale wollten aber partout nicht auf die Videoaufnahmen des Trauzeugen.

Im Restaurant Schwarzseestern, genossen wir dann ein vorzügliches fünfgängiges Festmahl.
Vor dem Dessert überraschte Bettina die Mütter mit der Teilung und der Schenkung des Brautstrausses, Welcher noch von anderen Personen sehr begehrt worden wäre.
Wir durften auch schöne Geschenke entgegennehmen und möchten uns bei Allen recht herzlich bedanken.
Kurz darauf traten wir die Heimfahrt an und genossen Zuhause noch ein Schlummertrunk als frisch vermähltes Ehepaar und sanken todmüde in die Federn.
